Forscher fanden heraus, dass Menschen mit Bürojobs zu Müdigkeit neigen, weil sie zu viel wenig Tageslicht bekommen. Während ein schöner sonniger Tag ca. 100.000 Lux auf den Menschen abstrahlt, sind es selbst in gut ausgeleuchteten Büros lediglich 400 Lux. Selbst wer bei Regenwetter draußen arbeitet, bekommt noch 10.000 Lux und die innere Uhr damit Gelegenheit, sich der äußeren Zeit anzupassen. Erhält die innere Uhr nämlich zu wenig Licht, hinkt sie "hinterher". Die Folgen einer dauerhaft "falsch" tickenden Uhr können Schlafstörungen, Energie-losigkeit und Depressionen sein. Besonders Nachtarbeiter sind davon betroffen. Der Begriff Büro leitet sich aus dem französischen bureau ab, das sich wiederum aus dem altfranzösischen bure, burel was ins Deutsche übersetzt soviel wie "grober Wollstoff" bedeutet, mit dem Schreibtische oder -pulte zu späterer Zeit bespannt waren. Dieser altfranzösische Begriff hat seinen Ursprung im Lateinischen: dort bedeutet das Wort burra nämlich "zottiges Gewand". Der Zusammenhang zum Schreibtisch liegt in der Bedeutungsentwicklung von "Tuch" über "mit Tuch bedeckter Tisch" zu "Schreibtisch" und schließlich zu "Raum mit Schreibtisch" bzw. zur heutigen Bedeutung. Im heutigen Französisch und in einigen anderen Sprachen bezeichnet der Begriff Büro sowohl das Möbel wie den Raum, im Deutschen jedoch nur noch den Raum.




 



 



 



 



 



 



 



 

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